Mosaikwunder von Ravenna

Fotos und Text:
Zoltán György Horváth

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Die Taufe Christi aus der Taufkapelle der Arianer

 
Der bysantinische Kaiser Justinianus in der Basilika S. Vitale


Es gibt zwei Hauptgründe, warum diese kleine italienische Stadt uns mit den vielleicht wunderbarsten Kunstschätzen der europäischen Zivilisation, den fast unberührt erhaltengebliebenen Mosaiken fasziniert. Einerseits mit ihrer strategisch optimalen Lage und ihrem adriatischen Hafen spielte Ravenna eine wichtige Rolle im 5-7. Jh., vom letzten Jahrhundert des Römischen Reiches durch die Zeit der Völkerwanderungen bis den Restaurationsversuch des bysantinischen Kaisers Justinianus. In diesen drei Epochen erfolgten immer neue prachtvolle Bauarbeiten ausnahmsweise ohne Zerstörung der früheren Bauten. Anderseits wegen der Versumpfung des Hafens im 8. Jh. wird ihre Bedeutung wesentlich kleiner und nach einer erneuten Eroberungswelle versank die Stadt in einen bis heute dauernden Dornröschen-Traum.

Die sowohl technisch als auch ästhetisch hervorragenden Mosaikschätze sind auch deshalb einmalig, weil diese Übergangsepoche von mehreren Jahrhunderten das Blühen der Kultur nicht möglich machte und deshalb gibt es in Europa aus dieser Zeit fast keine Kunstdenkmäler.

In der Ausstellung sind die Mosaikschätze folgender Bauten vorgestellt: Neonische Taufkapelle, Mausoleum der Kaiserin Galla Placidia, Taufkapelle der Arianer, Kirchen: S. Appolinare Nuovo, S. Vitale, S. Appolinare in Classe

Für die Besucher, die etwas näher auf das Thema eingehen wollen, wurde auch ein Begleittext von Zoltán György Horváth über die vorgestellten Kirchenburgen zusammengestellt (in ungarischer Sprache).

Die Ausstellung entstand mit der finanziellen Unterstützung des R-Klubs der Technischen Universität Budapest.