Fresken im Szeklerland

Fotos: Zoltán György Horváth
Text: Zoltán György Horváth és Béla Gondos

Die Ausstellung ist zur Zeit zu sehen: -

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Der gekreuzigte Jesus in Gelence

 
Die einen Kranken pflegende hl. Elisabeth aus dem Árpád-Haus in Nagygalambfalva


Im Fall von Siebenbürgen ist der Reichtum der Kunstdenkmäler besonders auffallend. Die Kirchenburgen, diese besonderen architektonischen Denkmäler des sich an der südöstlichen Grenze des ehemaligen Ungarischen Königsreiches befindlichen Szeklerlandes, wurden von uns schon vorgestellt, jetzt beschäftigen wir uns mit den mittelalterlichen Fresken, diesen wunderbaren Schätzen der bildenden Künste, die in den Kirchen der Szekler erhaltengeblieben sind.

Der Freskenschatz des Szeklerlandes (die vorgestellten Fresken entstanden zwischen dem 14. und 16. Jh. in der Zeit der Gotik) ist von der Quantität und Qualität her hervorragend. Es ist ganz unglaublich, dass sich zum Beispiel zwischen Székelykeresztúr und Székelyudvarhely - die voneinander in einer Entfernung von kaum 20 km liegen - in 8 Dörfer, also praktisch fast in jeder Siedlung Fresken befinden. Die Fresken von Székelyderzs, Gelence oder Bögöz sind so hervorragend, dass "wir sie sogar in Italien bewundern würden". Wenn jemand uns kennt, der weiss, dass es von uns das grösste Lob ist, wenn jemand Italien kennt, der weiss auch, warum...

Die vorgestellten szeklerisch-ungarischen Siedlungen: Székelykeresztúr, Rugonfalva, Nagygalambfalva, Székelyderzs, Bögöz, Felsõboldogfalva, Farcád, Csíkdelne, Csíkrákos, Csíkszentmihály, Csíkmenaság, Bibarcfalva, Gelence, Kézdiszentlélek.

Für die Besucher, die etwas näher auf das Thema eingehen wollen, wurde auch ein Begleittext von Zoltán György Horváth und Béla Gondos über die vorgestellten Kirchenburgen zusammengestellt (in ungarischer Sprache).

Die Ausstellung entstand mit der finanziellen Unterstützung und unter der Organisation des Vereins der Siebenbürgischen Ungarn (Budapest).
Weitere finanzielle Unterstützung gab: Gábor Badics (Wien)

Details der Legende des hl. Ladislaus in Székelyderzs:

Hl. Ladislaus in der Verfolgungsszene

Der Kampf des heiligen Königs und des den Bösen verkörpernden (und deshalb aus dem Mund Flammen blasenden) Kumaniers

Erholung nach dem Kampf